Zukunft statt Zynismus

Nachfolgende Generationen werden anders leben, anders wohnen, anders essen, reisen und kommunizieren. Aber wie soll unser Morgen aussehen, wenn viele Menschen sich der Zukunft lieber zynisch verschließen oder verbittern? Ein Plädoyer für die Wiederentdeckung der Utopie.

27. Juni 2016  8 Minuten

Drehen wir das Rad genau 500 Jahre zurück: Wir schreiben das Jahr 1516. Amerika ist entdeckt, das Osmanische Reich rückt vor, der Ablasshandel blüht und das Christentum steht kurz vor einer Spaltung. »Also, mein lieber Raphael«, sagte ich, »so bitte ich dich dringend, gib uns eine Beschreibung der Insel und fasse dich nicht zu kurz, sondern erläutere […] alles, was wir, wie du meinst, gern kennenlernen wollen!« – Kapitel 1 Das Weltbild gerät ins Wanken. Unsicherheit und Sorgen machen sich breit. Aber es kursieren auch neue Ideen. Eine davon ist ein seltsamer Reisebericht:

Ein Seemann erzählt von seinem Leben auf einer fernen Insel, auf der die Menschen nach rationalen Grundsätzen leben. Privateigentum oder Geld gibt es dort nicht. Die Insulaner teilen alles gemeinschaftlich und jeder bekommt das, was er zum Leben braucht. Männer und Frauen wählen ihren Beruf frei und arbeiten gleichberechtigt nicht mehr als 6 Stunden am Tag. Hass auf andere Religionen? Fehlanzeige. In der aufgeklärten Insel-Demokratie werden andere Glaubensrichtungen toleriert. Stolz sind die Bürger nicht auf Fahnen oder ihr Land, sondern auf die Qualität der allgemeinen Krankenversorgung. In ihrer Freizeit besuchen sie besonders gern wissenschaftliche Vorlesungen, um sich kostenlos weiterzubilden.

Der Name dieser Insel: Utopia! Eigentlich heißt das Buch De optimo rei publicae statu deque nova insula Utopia (»Vom besten Zustand des Staates und der neuen Insel Utopia«. Morus schrieb, wie damals üblich, auf Latein.) Auch Reisebericht (oder Roman) trifft es nicht ganz korrekt: Die Textform ist ein philosophischer Dialog.

Utopia von Thomas Morus –

Natürlich gab es Utopia nicht wirklich. Das Das Werk steht kostenlos beim Projekt Gutenberg online Buch stammt aus der Feder des englischen Humanisten Thomas Morus. Humanismus war in der Renaissance eine Bildungsbewegung. Für die Humanisten konnten sich die Menschen am besten nach antikem Vorbild entfalten, wenn sie sich bildeten und tugendhaft lebten. Humanisten glauben noch heute optimistisch daran, dass die Menschheit von selbst durch Bildung zu einer besseren Existenz finden kann. Er schrieb es vor dem Hintergrund einer Zeit großer Veränderungen, die wir heute als Renaissance kennen. Mit dem Inselstaat Utopia entwarf er eine Gesellschaft, die seiner Zeit den Spiegel vorhalten sollte. Wir spulen ein halbes Jahrtausend vor.

Das Jahr 2016 ist voller neuer Chancen und Herausforderungen, die selbst ein Visionär wie Thomas Morus nicht erahnt hätte. Das Unbekannte ist heute keine ferne Insel mehr, sondern unser gemeinsames Leben im Morgen. Dieses ist geprägt von Digitalisierung, Finanzsystemkrise, Globalisierung, Klimawandel. Auch wir leben in einer Zeit enormer Umbrüche. Wie ist es um unsere Ideen und Visionen für die Zukunft bestellt?

»Heute geht es uns schlecht!« Und morgen schlechter?

In der großen Umfrage Perspektive Deutschland Eine gesellschaftspolitische Umfrage mit 500.000 Teilnehmern, die zwischen 2002 und 2006 durchgeführt wurde. Die Initiatoren waren die Unternehmensberatung McKinsey, die Zeitschrift Stern, das ZDF und das Portal Web.de. glaubten im Jahr 2006 nur 28% der Befragten, dass sie »in 5 bis 10 Jahren in Deutschland noch gut leben« könnten. Werden nur jüngere Menschen befragt, so zeigt sich laut Shell-Studie ein positiveres Bild: Die 62% in der Shell-Studie des Jahres 2015 Mehrheit der deutschen Jugendlichen sieht der eigenen Zukunft »optimistisch« entgegen. Interessant ist hier zudem der Unterschied zwischen persönlicher und gesellschaftlicher Perspektive: Nur knapp die Hälfte der Jugendlichen glaubt an eine positive Zukunft für Deutschland. Zusätzlich sind diese Werte natürlich abhängig vom Bildungsgrad und von der wirtschaftlichen Situation der Jugendlichen, die maßgeblich durch das Elternhaus geprägt werden, so die Shell-Studie von 2015. Die Werte für Jugendliche aus prekären Verhältnissen sind weit weniger optimistisch als die der Jugendlichen aus sogenannten »bildungsnahen Schichten.«

Woher kommt der Verdruss?

Wer nach einer Antwort sucht, wird schnell in bestimmten Zeitungen, Fernsehsendungen und sozialen Netzwerken fündig: RTL anschalten, Facebook aufrufen, twittern. Schließlich reflektieren traditionelle und neue Medien einen wichtigen Teil unserer Gesellschaft. Sie halten uns mit Neuigkeiten auf dem Laufenden und informieren uns über Probleme und Lösungsansätze. Und genau da gibt es ein Problem: Nachrichten werden aktuell häufig vom Hochgeschwindigkeits-Journalismus beherrscht. Studie zur Überpräsentation negativer Nachrichten in den Medien (2014) Im Zentrum der Berichterstattung stehen Skandale, Krisen und Katastrophen.

Der generelle Tenor: »Die Welt da draußen ist schlecht und vieles geht den Bach runter.« Dazu kommen Kolumnisten, die mahnen und Experten, die besorgt sind. Prognosen über die Zukunft Deutschlands bleiben verhalten und drehen sich meist um Zum Beispiel in der Einleitung des Essaywettbewerbs der Zeitung Die Welt: Welt der Zukunft »wirtschaftliche Stabilität« und »Versorgungssicherheit.«

Wenn im Mainstream-Journalismus über Alternativen gesprochen wird, wirken diese oft bedrohlich: Verunsicherung der Finanzmärkte, Spaltung und Krise, Zusammenbruch unserer Gesellschaft oder (ganz aktuell) Europas. Das ist auch die Quelle dieser hochmütigen, sinnlosen und eigensinnigen Urteile, auf die ich schon oft gestoßen bin […] – Kapitel 1 Mancher Autor meint es dabei sicher gut und versucht, den Leser mit rhetorischen Mitteln wachzurütteln und für wichtige Themen zu sensibilisieren. Das erzeugte Bild von der Zukunft bleibt aber düster. Die Hoffnungen gehen selten über den Erhalt des Status quo hinaus.

Boulevardzeitungen haben beim Thema Zukunft noch weniger zu bieten: Die Schlagzeilen von Übermorgen werden sich In der Artikelreihe Deutschland und die Welt 2050 laut Bild.de weiterhin um das Wetter, den Dschungelkönig und die Handlung des wöchentlichen Tatorts drehen. Das ist zwar nicht pessimistisch, bringt uns aber wahrscheinlich auch nicht weiter.

Der gute alte Zynismus

Fantasielos, alternativlos, ab und zu sogar apokalyptisch – warum kommt die Zukunft in den Medien so schlecht weg? Der Literaturwissenschaftler Christian Sieg von der Westfälischen Wilhelms Universität Münster kennt sich bestens mit dem Schreiben und Sprechen über die Zukunft aus. In der Ringvorlesung Zukunftsvisionen zwischen Apokalypse und Utopie beschäftigte er sich mit der Darstellung der Zukunft als Erzählstoff. Seine Einschätzung: Große Visionen sind heute einfach kein großes Thema mehr. Wir kümmern uns im 21. Jahrhundert lieber um konkrete Probleme, als von einem besseren Morgen zu träumen. Sieg meint: in der Beschreibung der Ringvorlesung »Angesichts von Wirtschaftskrisen, Kriegen und Umweltkatastrophen sehen wir der Zukunft seit Jahrzehnten skeptisch entgegen.« Für revolutionäre Ideen ist da kein Platz. Und die Massenmedien machen mit: Die Erzählhaltung ist deprimierend pessimistisch.

A Canticle For Leibowitz – Quelle: Christophe Dessaigne

Im Zukunfts-Pessimismus verbirgt sich ein tiefer liegendes Problem unserer Gesellschaft mit dem Morgen: der gute alte Zynismus. In der Psychologie wird er als eine im Lexikon der Psychologie »destruktiv-skeptische Grundhaltung« definiert. Der Zyniker analysiert Probleme zwar, nimmt sie aber hin. Ideen für Lösungen durchleuchtet er vielleicht, lehnt sie aber spöttisch ab. Wer erinnert sich noch an das Unwort des Jahres 2010? »Alternativlos!« Es reiht sich in andere Aussagen, die der Zyniker gern benutzt: »naiv«, »traumtänzerisch« oder Floskeln, wie »man kann ja eh nichts ändern« und »die da oben machen eh, was sie wollen«.

Dem Zyniker selbst bietet eine solche Haltung Sicherheit und Trost: Wer sich vor möglichen aktiven Veränderungen verschließt und nichts Positives erwartet, kann auch nicht enttäuscht werden. Verschlimmert sich die Situation, fühlt sich der Vollblut-Zyniker gern bestätigt – schließlich hat er die Zukunft kommen sehen. Auf andere wirkt das dann häufig wie intellektueller Durchblick. In Wahrheit ist es oft nur Schwarzmalerei.

[A]ls ob der ganze Ruf ihrer Weisheit gefährdet wäre und als ob man sie danach für Narren halten müßte, wenn sie nicht imstande sind, etwas zu finden, was sie an dem von den anderen Gefundenen schlecht machen können. – Kapitel 4

Und die bleibt nicht ohne Folgen. Studien zeigen, dass eine solche Geisteshaltung negative Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben kann: Zynismus zählt zu den Symptomen von Burnout und gilt damit als Wie Martin Melchers in Elf Mythen über Burnout darlegt Vorstufe zur Depression. Hier geht’s zur Studie Eine US-amerikanische Studie mit mehr als 100.000 Frauen aus dem Jahr 2009 stellte sogar einen Zusammenhang zwischen zynischer Lebenseinstellung und koronaren Herzerkrankungen (und somit einer erhöhten Sterblichkeit) fest. Untersucht wurden rund 100.000 Frauen für die Women’s Health Initiative. Über 8 Jahre hinweg wurden die Probandinnen nach ihren Krankheitsbildern befragt. Frauen, die zynisch und feindselig eingestellt waren, litten dabei deutlich häufiger an Herz-Kreislauf-Erkrankungen und hatten eine niedrigere Lebenserwartung als die Optimistinnen. Damit nicht genug. Auch für die Karriere ist Zynismus schädlich: Zyniker verpassen häufiger So eine Studie aus dem Jahr 2015 »wertvolle Gelegenheiten zur Kooperation« und haben im Schnitt niedrigere Einkommen.

Wenn Zynismus für den einzelnen Menschen schlecht ist, wie sieht dann eine Gesellschaft aus lauter Zynikern aus? Ganz klar: geprägt von Hoffnungslosigkeit, Politikverdrossenheit und mangelndem Engagement. Auf die drängenden Fragen der Gegenwart (»Wie lösen wir unsere Probleme?« und »Wie wollen wir morgen leben?«) kann – und will – Zynismus keine Antworten geben.

Utopien helfen, die Probleme der Gegenwart zu verstehen

Genau an dieser Stelle kommt Utopia wieder ins Spiel. Ein Zyniker war Thomas Morus sicher nicht. Seine fiktive Inselwelt einer glücklichen Gesellschaft liest sich vor dem Hintergrund seiner Zeit eher wie ein Reformprogramm, aber auch wie ein Denkanstoß zum Bessermachen.

Der kleine Zyniker auf der Schulter raunt nun: »Besser machen? Wir können die Dinge sowieso nicht ändern. Und der Welt geht es nun mal schlecht …«

Halt, so entschlüpfst du mir nicht! – Kapitel 2

Wie schon 1516 befinden sich heute Europa und die Welt vor ähnlich bahnbrechenden Veränderungen: Digitalisierung, Globalisierung, Ressourcenknappheit, Klimawandel und technologischer Fortschritt sind nichts, was wir langfristig ignorieren können. Sie gehen jeden Menschen an. Ein Beispiel gefällig? Vor 30 Jahren haben wir noch per Landkarte unser Ziel gesucht und uns Sorgen um die Wiedervereinigung gemacht. Heute suchen wir unser Ziel per Smartphone-App und sorgen uns um die Stabilität von Ländern, die am anderen Ende der Weltkugel liegen.

Namba Park in Osaka – Quelle: Toshi

Und in 30 Jahren? Wird die Welt ganz anders aussehen als heute. Nur, wenn jeder von uns dazu beiträgt, die Zukunft aktiv mitzugestalten, können wir die Herausforderungen meistern und ihr gemeinsam eine Richtung geben, die mit unseren Werten übereinstimmt. Dazu braucht es frische Ideen, neue Perspektiven und vielleicht auch die eine oder andere Vision.

Thomas Morus hat mit seiner Utopie gezeigt, wie das geht. Heute nutzen wir das Wort »utopisch« gern als Beschreibung für etwas, das unerreichbar ist, als Synonym für naiv, traumtänzerisch oder sogar gefährlich. In Utopia stellt Morus generell das Wohl der Gesellschaft über das Wohl des Einzelnen. Vor dem Hintergrund des 16. Jahrhunderts ist das nur nachvollziehbar. Manches davon wirkt aus heutiger Perspektive befremdlich. So baut Morus sein Staatsgebilde totalitär auf. Individualismus sieht er als störenden Gegenpol zum Gemeinschaftssinn und Verbrecher müssen in Utopia Zwangsarbeit leisten. Auch geht moderne Textforschung davon aus, dass einige Elemente des Buches ironisch gemeint sind und Morus vom Leser erwartet hat, sich selbst ein Urteil bilden zu können. Bei Thomas Morus klingt das aber anders.

Vielleicht täten die Einsichten Utopias 500 Jahre später auch der einen oder anderen politischen Debatte oder der einen oder anderen Diskussion im Internet gut. Aber Morus’ Inselstaat – ja Utopien im Allgemeinen – interessieren heute scheinbar kaum noch jemanden. Es soll […] niemand unbedachtsam mit dem herausplatzen, was ihm zuerst auf die Zunge kommt, und dann mehr auf die Verteidigung seiner Ansicht als auf das Interesse der Stadt bedacht sein. – Kapitel 6 Sozialwissenschaftler untersuchten lange Zeit nur die Realisierbarkeit von Utopien und ihre ideologischen Gefahren. Vor dem Hintergrund des Kalten Krieges und Kommunismus war eine über-kritische Perspektive auf alternative Gesellschaftsentwürfe durchaus verständlich. Ist das im Jahr 2016 noch zeitgemäß?

Space for Thought Literary Festival Zukunfts-Forscher beginnen vorsichtig wieder zu fragen, was wir aus Utopien lernen können. Im Februar 2016 stand beispielsweise das Space for Thought Literary Festival in London anlässlich des 500. Jahrestages von Thomas Morus’ Buch unter dem Motto »Utopias«. Die Teilnehmer besprachen die aktuelle Bedeutung, Funktion und Kritik des utopischen Denkens. Die Vorträge stehen auch online als Podcasts. Schließlich spiegeln die Entwürfe immer auch die Probleme und Herausforderungen der Gegenwart wider. Christian Sieg beschreibt es so: »Wenn Utopien da sind, wird das Ungenügen der Gesellschaft erst bemerkt«.

Positiv Denken! – Das Prinzip Hoffnung

Für den bekannten deutschen Philosophen Ernst Bloch lag die moderne Rolle von Utopien bereits im letzten Jahrhundert auf der Hand: Er wehrte sich dagegen, sie als unrealisierbare Hirngespinste abzutun. [Der Staat hat das Ziel], den Sklavendienst des Körpers nach Möglichkeit einzuschränken, damit die dadurch gewonnene Zeit auf die freie Ausbildung des Geistes verwendet werden kann. Darin liegt nämlich […] das Glück das Lebens. – Kapitel 7 Beeinflusst von Hegel und Marx sah er in Utopien den Ausdruck des menschlichen Strebens nach Höherem Für Bloch wurde die Utopie zum zentralen Begriff seiner Gesellschaftskritik. In Utopien suchte Bloch die Wünsche und unbewussten Träume des Menschen zu ergründen und stellte das »Staunen« der Utopie der empirischen Wissenschaft entgegen. . Mit Blochs Perspektive suchen Utopisten nach dem, »was sein könnte«. Ihre Utopien sind immer auch Kritiken der Gegenwart und als »Grundrisse einer besseren Welt« hoffnungsvolle Leitbilder für die Zukunft. Verkürzt für Nicht-Philosophen heißt das: Bloch sieht in der Utopie ein Bloch schrieb sogar ein eigenes Buch darüber »Prinzip Hoffnung« .

Also positives Denken für bessere Ideen und eine bessere Zukunft?

Da ist was dran! Denn auch hier gilt: Der Zusammenhang zwischen positivem Denken und Zukunftsfähigkeit ist bereits wissenschaftlich untersucht worden: Wer Negatives denkt, beschäftigt sich mehr mit der aktuellen Situation. Wer positiv denkt, ist kreativer, entwickelt mehr Ideen und erlernt neue Fähigkeiten. So wird die Utopie Im weiten, sozialwissenschaftlichen Sinn verstanden als »hoffnungsvolle Denke« zur Alternative zum Zynismus.

Cité végétale – Quelle: Luc Schuiten

Impulse für Morgen

Die Insel Utopia ist die abgeschlossene Idee eines einzelnen Autors. Heute, in unserem pluralistischen Alltag, existiert utopisches Denken in vielen bunten Ausprägungen und Zukunftsentwürfen. Diese sind selbstverständlich offen für den Austausch mit anderen – einen konstruktiven Austausch, der zuhört und reflektiert und gemeinsam neue Ideen entwickelt: Bedingungsloses Grundeinkommen, autofreie Innenstädte, grüne Architektur oder die Idee eines Bruttonationalglücks sind interessante Impulse für unsere Gesellschaft. Eine Gesellschaft der Zukunft, die schon heute beginnt.

Eco Pods von Höweler + Yoon Architecture  – Quelle: Squared Design Lab
 Moderne Utopien bleiben auch nicht in Büchern oder Erzählungen stecken. Aus positivem (Mit-)Denken über die Zukunft können soziales Engagement und zukunftsorientierte Projekte mit Blick nach vorn entstehen. Dabei geht es nicht um Schönfärberei oder vermeintlich einfache Lösungen für große Probleme. Stattdessen suchen solche Initiativen nach Antworten für eine gemeinsame Zukunft, an der möglichst viele Menschen beteiligt sind. Das Gute daran: Sie sind nicht allein …

Und wie kann so ein »utopisches Projekt« konkret aussehen? Na so! Auch Perspective Daily ist aus einer Vision entstanden, der Idee eines Konstruktiven Journalismus, der seine Leser mit einbezieht.

Titelbild: Luc Schuiten

von Dirk Walbrühl 

Dirk ist ein Internetbewohner der ersten Generation. Ihn faszinieren die Möglichkeiten und die noch junge Kultur der digitalen Welt, mit all ihren Fallstricken. Als Germanist ist er sich sicher: Was wir heute posten und chatten, formt das, was wir morgen sein werden. Die Schnittstellen zu unserer Zukunft sind online.

Themen:  Psychologie   Gesellschaft  

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